Nah bei den Menschen – Die Arbeit wird während des Wahlkämpfens nicht eingestellt

Auch in Zeiten der Vorwahlzeit der Bundestagwahl am 24. September 2017 wird natürlich weitergearbeitet – die Bürger*innensprechstunden finden statt, vereinbarte Termine eingehalten. Nachfolgend ein beispielhafter „Arbeitstag“ am 15. September. Sie erfahren etwas über

  • mein Gespräch mit Tempelhof-Schöneberger*innen der BPA-Gruppe,
  • meine Positionierung auf dem 4. Nationalen Schmerzforum: „Patientenorientierung und Schmerzversorgung“,
  • mein Besuch im Haus der Gesundheitsberufe anlässlich der Neuwahlen beim Deutschen Pflegerat e.V.,
  • meine Eindrücke vom Sommerfest des Robert Blum Gymnasiums,
  • den „Langen Freitag“ am Bayerischen Platz,
  • die „Nacht der Pflege“ in der AlexA Seniorenresidenz Lichtenrade.

Mein Gespräch mit Tempelhof-Schöneberger*innen der BPA-Gruppe

Die letzte Bundespresseamts-Fahrt in dieser Legislatur führte die Teilnehmenden aus meinem Wahlkreis Tempelhof-Schöneberg wieder zu vielen Orten des politischen Berlins. Sie besuchten das Reichstagsgebäude, um hier die Aufgaben und die Arbeit des Parlaments kennenzulernen. Im Gespräch mit mir wurde debattiert über den Volksentscheid zu Tegel – ich bin für NEIN zur Offenhaltung. Weitere Themen waren Lobbyismus und Barrierefreiheit. Konkret wurde die verschlossene Behindertentoilette im Berliner Zoo bemängelt und die nicht adäquate Reaktion der Geschäftsstelle, aber auch kritisiert, dass noch zahlreiche BVG-Bahnhöfe ohne Lift sind. Pflege war natürlich auch ein Thema: Wo kommt das Personal her?

Auch die bestehende Benachteiligung von Menschen mit Behinderung durch die zahlreichen nicht-barrierefreien Arztpraxen und Behandlungszentren wurde angesprochen. Anschließend wurde ein Gruppenfoto in der Kuppel gemacht. Weiterhin fand ein Informationsgespräch im Auswärtigen Amt, eine Führung durch die Gedenkstätte Deutscher Widerstand und eine Spreefahrt statt.

4. Nationales Schmerzforum: „Patientenorientierung und Schmerzversorgung“

Wer unter chronischen Schmerzen leidet, weiß wie stark sie die Lebensqualität beeinträchtigen können. Deshalb begrüße ich es sehr, dass die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS) jedes Jahr zu einem Schmerzforum einlädt, an dem viele Ärzt*innen aus den unterschiedlichsten Fachrichtungen, Politik und Wissenschaft zusammenkommen, um enge Absprachen zu treffen, um das Leid der Patient*innen zu lindern. Auch die 88. Gesundheitsministerkonferenz der Länder (GMK) hat auf ein flächendeckend im ambulanten und stationären Bereich gedrängt und fordert die Entwicklung von Qualitätskriterien im Krankenhausbereich und Reformen in der ambulanten und rehabilitativen Behandlung. Ein großes Thema aus der Bundespolitik war dieses Jahr „Cannabis als Medizin – Neues Gesetz und dessen Umsetzungsprobleme“ – hierzu hatte ich ja schon selbst eine Veranstaltung durchgeführt.

Ich danke für die erneute Einladung und die Möglichkeit, auf die auch aus meiner Sicht in der kommenden Legislatur notwendigen Weiterentwicklungen in meinem Statement hinzuweisen. 

Neuwahlen beim Deutschen Pflegerat e.V.

Am 15. September 2017 wählte der Deutsche Pflegerat e.V. (DPR) im Haus der Gesundheitsberufe in Berlin ein neues Präsidium. Ich gratuliere Frank Wagner ganz herzlich zur Wahl als Präsident des Deutschen Pflegerats. Vize-Präsidentinnen sind Irene Maier und Christine Vogler. Bei Andreas  Westerfellhaus bedanke ich mich für seine sehr engagierte Arbeit als Präsident des DPR in den vergangenen acht Jahren. Sie geschahen immer im Interesse der professionellen Pflege und tragen somit zur Versorgungssicherheit der Pflegeempfangenden bei.  

Franz Wagner hat Recht, wenn er anlässlich des Internationalen Tags der Patient*innensicherheit am 17. September 2017 erklärt: „Wer die Sicherheit in der Patientenversorgung und Patienteninformation erhöhen will, der muss bei der Verbesserung der Kommunikation aller Akteure des Pflege- und Gesundheitswesens ansetzen und diese auf solide Füße stellen.“ Sehr gerne bin ich bereit, hier auch das Meinige zu tun.

Der Deutsche Pflegerat e.V. ist seit 1998 Dachverband der bedeutendsten Berufsverbände des deutschen Pflege- und Hebammenwesens. Zu seinen Aufgaben gehören:

  • Darstellung der Bedeutung und des Nutzens professioneller Pflege und des Hebammenwesens für ein effektives und effizientes Gesundheitssystem im Interesse der Bevölkerung
  • Politische Durchsetzung von pflegeberuflichen Zielen auf Landes- und Bundesebene sowie innerhalb der Europäischen Union (EU)
  • Mitgestaltung bei Strukturveränderungen, Entwicklungen und Anpassungsprozessen im Gesundheits-, Sozial- und Bildungswesen der Bundesrepublik Deutschland und innerhalb Europas
  • Positionierung zu Lohn- und Tariffragen sowie zur entgeltlichen Vergütung professioneller Pflegeleistungen
  • Förderung und Weiterentwicklung der Pflegewissenschaft zum Nutzen des Gesundheits- und Sozialwesens
  • Wahrnehmung von Selbstverwaltungsaufgaben im Gesundheits,- Sozial- und Bildungswesen
  • Initiierung und Förderung von Qualitätsentwicklung in allen Handlungsfeldern des Gesundheits- und Sozialwesens
  • Beschäftigung mit Fragen der Strukturreform und der Qualitätssicherung
  • Entwicklung von Stellungnahmen zu aktuellen gesundheitspolitischen Fragen.

Sommerfest des Robert Blum Gymnasiums

Gern bin ich der Einladung zum Sommerfest des Robert Blum Gymnasiums gefolgt. Ich bin ganz begeistert gewesen, dass so viele Schüler*innen, Eltern und Förder*innen der Schule sich hier versammelt haben. Und es war einfach wieder toll, kein Wunder bei den vielen Darbietungen, den interessanten Ständen, dem leckeren Essen und der Vielfalt an Getränken. Ich danke Thomas Schmidt, Fachbereichsleiter Naturwissenschaften, für den Gang durch die Räume, in denen die Naturwissenschaft gelehrt wird.

Besonders gefreut hat mich Israa Harb wiederzutreffen, die den ersten Platz beim Regionalwettbewerb Jugend forscht für ihre Untersuchung zur Gefährlichkeit von Handynutzung erhalten hatte. Ich hatte sie und ihre Eltern daraufhin zu einem Besuch des Deutschen Bundestages eingeladen. Die Blumpostille – das Mitteilungsblatt des Fördervereins des Robert Blum Gymnasiums hat darüber in der aktuellen Ausgabe auch berichtet.

Langer Freitag am Bayerischen Platz

Der „Quartier Bayerischer Platz e.V.“ organisierte zur Freude der Anwohner*innen und der sehr aktiven Gewerbebetreibenden wieder den „Langen Freitag“. Dieser wurde von der Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler eröffnet. Ich danke allen für die Vorbereitung, für das Mitmachen und das musikalische Unterhaltungsprogramm. Ich habe mich über die vielen und guten Gespräche sehr gefreut.

„Nacht der Pflege“ in der AlexA Seniorenresidenz Lichtenrade

Unter dem Motto „Nacht der Pflege“ organisierte die AlexA Seniorendienste GmbH etwas wirklich Besonderes in der AlexA Seniorenresidenz in Lichtenrade. Im großen Garten war ein Festzelt aufgestellt, es gab was für Geist und Körper. Nach einer Lesung der Autorin Daniela Triebsch aus ihrem Buch „Sie wollen mich doch vergiften. Der normale Wahnsinn in der Altenpflege“ gab es einen wunderbaren Auftritt des Rappers „Idref“ und dann den Polit-Talk „Pflege fragt, Experten antworten“. An diesem beteiligten sich Christine Vogler, frisch gewählte Vizepräsidentin des Deutschen Pflegerates und Leiterin der Wannseeschule, Herbert Mauel, Geschäftsführer des BPA, Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V.), Daniela Triebsch, Pflegefachkraft und Autorin, und eine Vertreterin von Bündnis 90/Die Grünen. Die geladenen Vertreter*innen anderer Parteien waren nicht erschienen. Anschließend fand ein Poetry-Slam von und mit Mathias Düring statt, der poetische Texte aus und über „die Pflege“ vortrug. Die Moderation erfolgte durch Dirk Abels. Es freut mich, dass die Zukunft der Pflege in den Mittelpunkt gestellt wurde und viele Menschen gekommen sind – unter anderem spontan auch Dilek Kolat, Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung.

Bitte lesen Sie die Fragen und meine Antworten doch hier in dem PDF-Dokument nach. Ich danke für dieses besondere Engagement.

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Statement Mechthild Rawert Nationales Schmerzforum.pdf119.71 KB
Mechthild Rawert Pflegetalk Alexa Lichtenrade.pdf285.96 KB