Gleichstellung

Mehr Frauen in Führungspositionen - bald überall!

Es ist geschafft: Am 25. März 2014 haben Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig und Justizminister Heiko Maas, beide SPD, Leitlinien für ein „Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im Öffentlichen Dienst“ vorgelegt. Voraussichtlich ab dem Sommer können wir mit einem Gesetzentwurf und damit dem Gesetzgebungsverfahren selber rechnen. Ziel ist, dass das Gesetz bereits 2015 in Kraft treten kann.

Die Sukzessivadoption für gleichgeschlechtliche Paare wird endlich durch ein Gesetz geregelt

Vor einem Jahr hatte das Bundesverfassungsgericht der damaligen schwarz-gelben Bundesregierung die „Rote Karte“ gezeigt. Es hatte entschieden: „Die Nichtzulassung der sukzessiven Adoption angenommener Kinder eingetragener Lebenspartner durch den anderen Lebenspartner verletzt sowohl die betroffenen Kinder als auch die betroffenen Lebenspartner in ihrem Recht auf Gleichbehandlung.“ Auf Druck der SPD wurde die Sukzessivadoption für gleichgeschlechtliche Paare im Koalitionsvertrag festgeschrieben.

Am 18. März 2014 wurde der "Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Sukzessivadoption durch Lebenspartner“ (Drs. 18/841) nun in den Bundestag eingebracht.

Equal Pay Day 2014: Frauen wollen mehr! - Frauen verdienen mehr!

Am Equal Pay Day erhalten die Frauen in Deutschland endlich das Durchschnittseinkommen, welches die Männer für 2013 bereits Silvester bekommen haben. Das heißt: Sie arbeiten rein rechnerisch 80 Tage umsonst. In Europa verdienen Frauen fast überall weniger als Männer, die Lohnlücke liegt im EU-Durchschnitt bei 16,2 Prozent. Die Lohnlücke in Deutschland beträgt nach jüngsten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Durchschnitt 22 Prozent, nichts worauf wir in Deutschland stolz sein könnten. Die Lohnlücke existiert auf allen Ebenen und in allen Bereichen: Frauen sind beim Gehalt auch in Führungsjobs und hochqualifizierten Tätigkeiten in der Privatwirtschaft benachteiligt, auch hier beträgt die Lohnlücke fast ein Viertel. Mein Fazit: Gerecht ist das nicht!

Auf der Kundgebung am 21. März 2014 auf dem Pariser Platz wurde durch alle RednerInnen: Hannelore Buls, Vorsitzende des Deutschen Frauenrates, Edda Schliepack, Mitglied im Präsidium des SoVD, Manuela Schwesig, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Michael Sommer, DGB-Vorsitzender, und VertreterInnen der im Bundestag vertretenen Parteien, auf die Zusammenhänge aufmerksam gemacht worden.

Frauen wollen mehr! - Frauen verdienen mehr!

Ich bitte Sie: Treffen wir uns anlässlich des Equal Pay Day 2014 auf der Kundgebung am Freitag, 21. März 2014, 12 bis 14 Uhr,  auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor.

Als RednerInnen treten auf: Hannelore Buls, Vorsitzende des Deutschen Frauenrates, Christine Lüders, Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, Edda Schliepack, Mitglied im Präsidium des SoVD, Manuela Schwesig, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Michael Sommer, DGB-Vorsitzender, und VertreterInnen der im Bundestag vertretenen Parteien.

Eine Reform des Transsexuellengesetzes (TSG) ist überfällig

Die gesellschaftliche Anerkennung von Trans*menschen muss gestärkt und die bestehende Diskriminierung und Ausgrenzung durch das geltende Transsexuellengesetz muss fallen. So die einhellige Meinung der Teilnehmenden am Werkstattgespräch „‘Trans*überfällig’ - die Reform des Transsexuellengesetzes (TSG)” am 7. März 2014. Ich fand die Veranstaltung spannend und wichtig, denn das Werkstattgespräch bot die Möglichkeit für den direkten Austausch zwischen Wissenschaft, Trans*expertinnen in eigener Sache und Politik. Für mich ist klar, ich unterstütze Forderungen nach Akzeptanz der sexuellen Vielfalt, das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung bzw. Geschlechtsidentität und dem Schutz vor Diskriminierung wegen der sexuellen Identität ausdrücklich.

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