Rawert vor Ort

#Mechthildwillswissen: beeindruckendes Engagement der Mittwochs-Initiative e.V.

Seit über 20 Jahren kochen Ehrenamtliche jeden Mittwochabend für drogenabhängige Sexarbeiter*innen in der Kurfürstenstraße. Ich finde das ein bewundernswertes Engagement und deshalb besuchte ich die Mittwochs-Initiative e.V. auf meiner Sommertour am 16. August 2017.  Die Ehrenamtlichen sind Nachbar*innen und engagierte Menschen, die den Sexarbeiter*innen jeden Mittwochabend einen Schutzraum geben.

Von 19-22 Uhr öffnen sich die Türen im Gemeindehaus der Evangelischen Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde in Berlin-Schöneberg für Sexarbeiter*innen und Heroinkonsument*innen. Ich begrüße es sehr, dass die Kirchengemeinde der Evangelischen Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde diese Unterstützung möglich macht! Ich habe bei dem Gespräch mit den ehrenamtlich Engagierten und mit den Sexarbeiter*innen viel Wissenswertes erfahren, was mich tief beeindruckt hat.

#Mechthildwillswissen: Eine Schöneberger Gemeinde will Zugänge schaffen - Inklusion und Öffnung: Der Heilsbronnen wandelt sich

Bald 105 Jahre steht an der Heilbronner Straße in Schöneberg die „Kirche zum Heilsbronnen“. Eine stattliche evangelische Kirche nah am Bayerischen Platz. Wikipedia weiß: „Weil sich auf dem Wiesenstück zuvor eine Quelle befunden haben soll, kann dies bei der Namensgebung für die neue Kirche eine Rolle gespielt haben.“

Zu Besuch bei Pfarrer Florian Kunz und Diakon Axel Heyne wird die Nähe zur Quelle spürbar: Ich erfahre viel über Um- und Aufbrüche. Beide Männer stehen für eine Gemeinde mit bewusst gelebten Traditionen und einer geöffneten Tür für Neues.

Nur eine inklusive Gesellschaft ist eine gerechte Gesellschaft

„Wir sind nicht behindert, wir werden behindert“, appellierte Benno Laakmann – und ich füge hinzu, nur eine inklusive Gesellschaft ist eine gerechte Gesellschaft.

Um den Barrieren auf den Grund zu gehen, habe ich gemeinsam mit der „Arbeitsgemeinschaft Selbst Aktiv - Menschen mit Behinderungen in der SPD“ der SPD Berlin am 30. August 2017 in den Wilhelm-Leuschner Saal des DGB-Hauses in der Keithstraße zur Diskussion eingeladen. Trotz des schönen Sommerwetters waren sehr viele Menschen mit und ohne Behinderung unserer Einladung gefolgt. Es nahmen Vertreter*innen von Selbsthilfeorganisationen von Menschen mit Behinderung, Aktivist*innen, Beiräten für Menschen mit Behinderungen, Senior*innenvertretungen, Sozialverbänden, Fachverbänden und Trägern teil sowie zahlreiche Mitglieder der AG Selbst Aktiv teil. Sie alle brachten zahlreiche Anliegen und Anregungen für die Politik und die Gesellschaft mit.

Das Blaue Kamel: „Berlin wählt - ich auch“ – 2017: Meine Stimme für Inklusion

Alle Menschen können Politik machen. Am 24. September 2017 ist Bundestagswahl. Auch Sie haben die Möglichkeit, wählen zu gehen. Denn Ihre Stimme ist wichtig.

Wählen ist ein Grundrecht für Bürger*innen mit und ohne Beeinträchtigungen. Sie alle wollen durch ihr Wählengehen die Politik mitbestimmen. Damit auch alle verstehen, worum es bei der Bundestagswahl 2017 geht, hat die Bundeszentrale für politische Bildung Materialien in Leichter Sprache erstellt. Auch der Bundeswahlleiter informiert auf seiner Webseite in leichter Sprache „Was muss ich über die Bundestags-Wahl wissen?“Wir Sozialdemokrat*innen machen uns stark dafür, dass jeder Mensch unser Wahlprogramm versteht. Deshalb gibt es das Wahl Programm der SPD für die Bundestags Wahl  2017 wieder in Leichter Sprache.

Mein Wahlkampf-Sonntag am 10. September: „Als Sozialdemokrat*innen stehen wir für eine gute und solidarische Politik, die das Wohl von jung und älter unabhängig von Geschlecht und Herkunft im Blick hat.“

Politischer Frühschoppen im Café Mon Chéri

Es war ein wirklich gelungener Politischer Frühschoppen: Zusammen mit den Mitgliedern der SPD Schöneberg haben wir im Café Mon Chéri in der Naumannstraße 48 ein Bürger*innengespräch der anderen Art durchgeführt. Eingeladen haben wir zu hausgemachten original Berliner Buletten, zu Kaffee und Kuchen, um in lockerer Form mit Bürger*innen der Roten Insel ins Gespräch zu kommen. Und viele nutzten die Gelegenheit. Dafür bedanke ich mich herzlich. Denn Wahlkampf besteht nicht nur aus dem Kampf um die besten Zukunftskonzepte der Parteien – Wahlkampf lebt vom direkten Austausch mit den Bürger*innen – noch mehr als sonst.

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