Rawert vor Ort

Rawert: Tunnellösung für die Dresdner Bahn muss kommen

Im Interesse der AnwohnerInnen im Stadtteil Lichtenrade sprach sich Mechthild Rawert am 15. Juli erneut für eine Tunnellösung für die Dresdner Bahn aus. "Auch in der kommenden Legislaturperiode werde ich die Bürgerinitiative Dresdner Bahn in ihrer Forderung nach einer Tunnellösung nach Kräften unterstützen", erklärte die Abgeordnete für Tempelhof- Schöneberg beim Sommerfrühstück mit VertreterInnen von Umweltverbänden und Bürgerinitiativen. Boto Mertins, 1. Vorsitzender der Bürgerinitiative Dresdner Bahn, würdigte den Einsatz von Mechthild Rawert für das Anliegen seiner Bürgerinitiative in den vergangenen Jahren.

Angesichts steigender Strompreise wird das Thema Energiesparen gerade auch für gering verdienende Menschen immer wichtiger. Rawert begrüßte deshalb den Start entsprechender Projekte in Tempelhof- Schöneberg: u.a. die Energiesparberatung vom BUND und dem Nachbarschaftsheim Schöneberg sowie der "Stromsparcheck" von der Berliner Energieagentur und der Caritas. Anders als bei Sozialtarifen würden solche Maßnahmen den Menschen zielgenau beim Energiesparen helfen und darüber hinaus zum Klimaschutz beitragen. „Das ist eine wirklich nachhaltig wirkende Energie- und Bildungsberatungs- und aufklärung gleichermaßen.“

Sommerfrühstück: FrauenvertreterInnen fordern mehr Hilfen für Alleinerziehende

Die Situation von Alleinerziehenden muss dringend verbessert werden, so eine Forderung beim Sommerfrühstück „Auf ein Wort, Frau Rawert“ mit Vertreterinnen aus Frauenprojekten und - initiativen im Familienzentrum in der Neuen Steinmetzstraße am 14. Juli 2009. Es könne nicht angehen, dass Alleinerziehende neben der Bewältigung ihres Alltags zwischen Kindern und Berufstätigkeit zusätzlich viel Zeit auf den Ämtern verbringen müssten.

Am Sommerfrühstück nahmen neben VertreterInnen von care family, vom Kinderfreizeitheim „Flipper“, von BEGiNE, vom DGB Berlin- Brandenburg auch die Frauenbeauftragte von Tempelhof- Schöneberg, Ursula Hasecke, Karin Dehn, frauenpolitische Sprecherin der SPD- Fraktion der Bezirksverordnetenversammlung, sowie Manuela Harling, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen, teil.

Football under cover: Mutige Frauen für grenzenlosen Fußball

Vor allem junge Frauen sind der Einladung der ASF Tempelhof- Schöneberg und der Bundestagsabgeordneten Mechthild Rawert zum außergewöhnlichem Filmereignis im Rathaus Schöneberg gefolgt. Hier wurde in Anwesenheit von Silke Gülker, Fußballlerin und Darstellerin, am 9. Juli der Berlinale- Dokumentarfilm „Football under cover“ gezeigt.

Der Film zeigt, wie zum ersten Mal in der Geschichte der Islamischen Republik Iran die iranische Frauennationalmannschaft im eigenen Land in einem Stadion vor Zuschauerinnen spielt: ein Freundschaftsspiel im April 2006 gegen die 1. Damenmannschaft des Kreuzberger Fußballvereins BSV AL- Dersimpor. Alle Frauen überzeugen mit ihrer gemeinsamen Leidenschaft Fußball und mit ihrer Energie. Die Konsequenz der Kreuzberger Spielerinnen: den Wunsch in Teheran zu spielen, trotz massiver Schwierigkeiten auch umzusetzen.

Queer- Community "auf ein Wort mit Mechthild Rawert"

Mehrere VertreterInnen der Queer- Community kamen am 8. Juli "Auf ein Wort" mit Mechthild Rawert in die Räumlichkeiten der Lesbenberatung e.V. Neben dem Lesben- und Schwulenverband Berlin- Brandenburg (LSVD) nahmen VertrerInnen von Vorspiel e.V., der Lesbenberatung , der AG Lesben und Schwule in der SPD, der Schwulenberatung Berlin, von gleich & gleich und andere ProjektmitabeiterInnen teil.

Fortbildungen für RichterInnen
Noch immer haben Regenbogenfamilien mit anderen Problemen zu kämpfen als heterosexuelle Familien. Das gilt auch für die Stiefkindadoption von lesbischen Lebenspartnerschaften, wie Constanze Körner vom Lesben- und Schwulenverband Berlin- Brandenburg (LSVD) bestätigte: „Es kommt immer auf die Person im örtlichen Jugendamt an und auf deren Einstellung zu Regenbogenfamilien, so dass der Umgang mit schwulen- und lesbischen Paaren sich in den Bezirken stark unterscheidet“. Im Prozess eines Pflegekind- Verfahrens oder einer Adoption hätten RichterInnen eine herausragende Stellung. Anstelle eines weitgehend heteronormativen Denkens wird hier mehr Sensibilität gewünscht. „RichterInnen zeigen eine gewisse Beratungsresistenz. Hier gibt es sichtbaren Handlungsbedarf.“ Körner hält etwa Fortbildungen für RichterInnen zum Thema Regenbogenfamilie für sinnvoll.

SeniorInnen: „Auf ein Wort“, Frau Rawert

Im Rahmen der Reihe „Auf ein Wort“ hat das zweite Sommerfrühstück von Mechthild Rawert am 7. Juli in der „Spukvilla“ der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Tempelhof stattgefunden. Teilgenommen haben LeiterInnen von SeniorInnentagesstätten und Seniorenhäusern in wohlfahrtsverbandlicher bzw. privater Trägerschaft, HeimärztInnen ebenso wie VertreterInnen der bezirklichen SeniorInnenvertretung, der Verdi- SeniorInnengruppe und der Arbeitsgemeinschaft AG 60+ der SPD.

Im Zentrum des Vormittags standen die Herausforderungen durch den demografischen Wandel: Die Organisation einer häuslichen Wohnumgebung, die es Älteren ermöglicht, selbstbestimmt in ihrer Wohnung zu verbleiben, gehöre hierzu ebenso wie Fragen zur Verbesserung von ambulanter und stationärer Pflege und der VerbraucherInnenschutz. Die Anwesenden wünschten sich von Mechthild Rawert im Interesse der Tempelhof- SchönebergerInnen eine noch stärkere Organisation von Solidarität.

Inhalt abgleichen