Rawert vor Ort

Sommerfrühstück mit Schwulen- und Lesbenverbänden

Auf Einladung der Bundestagsabgeordneten für Tempelhof- Schöneberg, Mechthild Rawert, fanden sich am 3. Juli zahlreiche VertreterInnen der Lesben- und Schulenszene im Tempelhofer Wahlkreisbüro ein. Neben den Schwusos Tempelhof-Schöneberg trugen auch VertreterInnen von Subway, Gleich und Gleich e.V., Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage, Rat und Tat e.V. und der Lesbenberatung e.V. der Abgeordneten ihre politischen Anliegen vor.

Die Atmosphäre während des Frühstücks war offen, die Diskussionen konstruktiv, so dass am Ende der Begegnung eine Reihe von Forderungen an die Bundespolitik standen.
So wurde etwa deutlich, dass mehr für so genannte Regenbogenfamilien getan werden muss. Den Wechsel aus der Steuerklasse I zum Wohle des Kindes hält Ute Hiller, Geschäftsführerin von der Lesbenberatung, für längst überfällig. Änderungsbedarf sieht Hiller auch beim Thema Stiefkindadoptionen: Wie bei heterosexuellen Paaren müssten auch Homosexuelle das Kind des Partners adoptieren können, ohne dass ein leibliches Elternteil seinen Elternstatus verliert.

Schulleitung und Polizei haben umsichtig gehandelt

Anlässlich des gestrigen Großeinsatzes am Oberstufenzentrum Handel in Kreuzberg erklärt die SPD- Bundestagsabgeordnete Mechthild Rawert:

Das Oberstufenzentrum (OSZ) Handel in Kreuzberg hat gestern einen beängstigenden Tag erlebt. Glücklicherweise ist niemand zu Schaden gekommen. Die weiteren Ermittlungen werden nun die näheren Umstände für die gestrigen Geschehnisse klären müssen.

Erinnern vor Ort - Tag des Gedenkens für die Opfer des Nationalsozialismus

Trotz zeitweise strömenden Regens hatten sich mehr als 40 Menschen das Motto der Gedenkveranstaltung tief zu Herzen genommen. Sie versammelten sich unter einem Dach von Regenschirmen am Synagogendenkmal in der Münchener Straße 34- 38. Anlass war der Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz durch die Rote Armee, der sich am 27. Januar zum 63. Mal jährte.

Gegen Rechtsextremismus in Tempelhof- Schöneberg

Rechtsextremes Denken ist keine Randerscheinung und nicht nur bei AnhängerInnen von NPD, Republikanern und DVU anzutreffen. Stattdessen haben knapp neun Prozent der Bevölkerung ein geschlossenes rechtsextremes Weltbild, so das alarmierende Ergebnis einer Studie im Auftrag der Friedrich- Ebert- Stiftung (FES). Bei der Diskussionsveranstaltung „Vom Rand zur Mitte - Rechtsextremismus in unserer Gesellschaft“ hat Dr. Dietmar Molthagen von der FES klar herausgestellt, dass rechtsextremes Denken sich überall im Bundesgebiet findet und dass SeniorInnen überdurchschnittlich oft fremdenfeindliche und chauvinistische Einstellungen pflegen. Zu der Veranstaltung am 27. September im Rathaus Tempelhof hatten die Bundestagsabgeordnete Mechthild Rawert, die Bezirksjugendstadträtin Angelika Schöttler und die SPD- Projektgruppe Rechtsextremismus in Tempelhof eingeladen.

Rawert beim Polit-Talk auf dem „Wilden Sofa“

Beim Motzstraßenfest am 16. Juni war Mechthild Rawert unter anderem auch zu Gast bei Gerhard Hoffmann und Biggy von Blond, die die Talkrunde „Das wilde Sofa“ moderierten. Dort unterstützte die Bundetagsabgeordnete die Forderung von Lesben und Schwulen nach Verbesserungen im Steuer- und Adoptionsrecht. Allerdings ist nach ihrer Auffassung nicht davon auszugehen, dass sich an der Gesetzeslage innerhalb der jetzigen Legislaturperiode noch etwas ändern wird. Das liege vor allem an dem konservativen Familienbild der Union, welche eine rechtliche Gleichstellung der eingetragenen Lebenspartnerschaft mit der heterosexuellen Ehe völlig ausschließt.

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