Besuchergruppen

Junge Roma in Berlin

Am Montag, den 28. Januar, habe ich im Reichstagsgebäude mit 17 jungen Menschen des Xenos Projektes „Junge Roma in Berlin“ über ihre Lebenssituationen gesprochen und diskutiert. Einige hatte ich schon im Oktober bei der Einweihung des Denkmals für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas kennengelernt. So war die Möglichkeit gegeben, einige zu fragen, ob und inwiefern sich ihr Leben möglicherweise verändert hat.

Das Gespräch war bewegend, da es die harte Realität aufzeigte: Noch immer haben viele keinen anerkannten Flüchtlingsstatus, obgleich sie in ihren Herkunftsländern unerwünscht sind und stark diskriminiert werden. Viele fühlen sich auch hier in Deutschland nicht wirklich willkommen. Die meisten der jungen Frauen und Männer berichteten, dass sie schon mehrfach abgeschoben werden sollten und stetig das Gefühl haben, „mit einem Fuß schon aus Deutschland draußen zu sein“. Dieses Gefühl kennen auch die, die seit ihrer Geburt oder mehr als die Hälfte ihres Lebens in Deutschland leben und sich hier heimisch fühlen. Nur aufgrund einer Verlängerung ihrer befristeten Aufenthaltserlaubnis dürfen sie noch hier bleiben. Damit stehen sie jedoch weiterhin unter ständigem Druck, da die Fristen sehr knapp auf 3 bzw. 6 Monate begrenzt sind und sie kämpfen müssen, damit diese immer wieder verlängert werden.

Kunstführung durch das Jakob-Kaiser-Haus

Das Jakob-Kaiser-Haus ist nicht nur der größte Parlamentsneubau, sondern auch ein Ort moderner Kunst. Um BürgerInnen diesen Kunstschatz näher zu bringen, habe ich am 21. Oktober zu einer Kunstführung durch das Jakob-Kaiser-Haus eingeladen. Aufgrund der Größe des Hauses waren die TeilnehmerInnen unter Leitung einer Kunsthistorikerin allzeit in Bewegung.

„Diese Führung hat sich auf jeden Fall gelohnt“ - Kunstführung durch das Paul-Löbe-Haus

„Ein sehr informativer und wunderschöner Sonntag.“ Und: „Man kann das alles von außen nicht erahnen“ - dies sind nur einige der Kommentare der Teilnehmenden, die am Sonntag,  26. August, an der auf meine Initiative zustande gekommenen Kunst- und Architekturführung im Paul-Löbe-Haus des Deutschen Bundestages teilgenommen haben.

Dies war die zweite Kunstführung, die ich für Kunst-interessierte Bürgerinnen und Bürger meines Wahlkreises Tempelhof-Schöneberg organisiert habe. Die erste fand am 5. August 2012 im Reichstagsgebäude statt.

„Ein ganz normales Leben führen“

Endlich wurde es wahr: Meine vor einem Jahr ausgesprochene Einladung an junge Roma und Sinti und an VertreterInnen des Vereins südost Europa Kultur e.V. zu einer Führung durch das Reichstagsgebäude und einem ausführlichen Gespräch mit mir wurde am 22. Juni eingelöst. Eine der TeilnehmerInnen feierte an diesem Tag ihren 18. Geburtstag. Daraufhin habe ich die ganze Gruppe zu einem gemeinsamen Theaterbesuch im „Rroma Aether Klub Theater“ in Neukölln eingeladen. Ich freue mich schon auf unser Wiedersehen.

ReinickendorferInnen im Reichstagsgebäude

Die PreissiegerInnen des „Igelfestes“ im Hotel Igel besuchten am 24. Juni zusammen mit Mechthild Rawert das Reichstagsgebäude. Diese persönliche Führung war Hauptgewinn des Festes der SPD-Heiligensee/Konradshöhe/Tegelort. Die GewinnerInnen schauten sich insbesondere die so genannte Fraktions- und die Plenarebene an. Dabei entwickelte sich eine sehr lebendige Diskussion um die Attraktivität von Politik, damit sich auch die Jugend engagiert.

Inhalt abgleichen