Zu Besuch im Bundestag

"Wie ist Ihre Haltung zur Generalistik, Frau Rawert?"

Studierende der Hochschule Osnabrück zu Gast in Berlin

So lautete die erste Frage im Gespräch mit Studierenden des Studiengangs „Pflegemanagement“ der Hochschule Osnabrück. Die Studierenden besuchten am 17. April 2015 den Bundestag. Nun ist es kein Geheimnis, dass ich eine generalistische Pflegeausbildung befürworte.

Gespräch mit NeuköllnerInnen

Gerne habe ich für Fritz Felgentreu, sozialdemokratischer Kollege aus Neukölln, das Gespräch mit einer BesucherInnengruppe im Rahmen seiner Bundespresseamtsfahrt (BPA-Fahrt) übernommen. Die meisten von ihnen sind Mitglieder der Schwimm-Gemeinschaft Neukölln e.V. Berlin. Mit ca. 4.700 Mitgliedern ist dieser in Berlin der größte Schwimmverein. Machen Sie mit: Ob im Freizeit- oder Leistungssport, im Sportbad Britz finden Sie mit Sicherheit gute Möglichkeiten der sportlichen Betätigung und Entspannung.

Zunächst habe ich die aktuellen gesundheits- und pflegepolitischen Herausforderungen vorgestellt: die neuen Leistungen des Pflegestärkungsgesetzes 1 und den geplanten Paradigmenwechsel durch die Einführung eines neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffes.  Anschließend haben mir die BürgerInnen viele Fragen gestellt:

Politische Tagesfahrt im frauenbewegten März

„Ladies only“ hieß es am Freitag, dem 27. März 2015. Es ist bereits Tradition, dass ich im Tempelhof-Schöneberger Frauenmärz Frauen zu einer politischen Tagesfahrt in das politische Berlin einlade.

So trafen sich am vergangenen Freitagmorgen 50 Frauen aus Tempelhof-Schöneberg am Tempelhofer Rathaus. Sie wurden von meiner Mitarbeiterin Manuela Harling, die die Gruppe den Tag über begleitete, empfangen.

Lohnenswerte Ausstellung „Schwestern zur Sonne, zur Gleichstellung“.

Erste Station der Tagesreise war eine Besichtigung und Diskussion im Willy-Brandt-Haus (Wilhelmstraße 141, 10963 Berlin-Kreuzberg), der SPD-Parteizentrale. Die SPD führt ein offenes Haus, so ist das Atrium ist für jedermann und jedefrau geöffnet. Es gibt immer wieder hervorragende Ausstellungen - derzeit u.a. die sehr lohnenswerte Ausstellung „Schwestern zur Sonne, zur Gleichstellung“. Aufgezeigt werden Wegmarken der Frauenemanzipation anhand der Geschichte der SPD-Frauenpolitik vom 19. Jahrhundert bis heute. Besuchen auch Sie das Willy-Brandt-Haus bis zum 12. April 2015 in der Zeit dienstags bis sonntags zwischen 12 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. Bitte bringen Sie Ihren Ausweis mit. Es gibt einen wunderbaren Katalog.

Frauenmärz im Reichstag

Die „Ladies only“ Kunst- und Architekturführungen durch den Reichstag sind mittlerweile fester Bestandteil des Frauenmärz-Programms in Tempelhof-Schöneberg. Seit 2010 beteilige ich mich mit zwei eigenen Programmpunkten am Frauenmärz. Dieses Jahr steht der Frauenmärz unter dem Motto „Schlaglichter- Frauen in der Kultur“. So gesehen - passte die Kunst- und Architekturführung am 14. März 2015 im Reichstagsgebäude hervorragend ins Frauenmärz-Programm 2015.

Vietnamesen und Vietnamesinnen: unsichtbar in Berlin?

In Berlin lebten Ende 2013 22.490 Menschen mit vietnamesischem Migrationshintergrund, davon 14.241 vietnamesische und 8.149 eingebürgerte deutsche StaatsbürgerInnen. Viele von ihnen leben in Marzahn-Hellersdorf und Lichtenberg. In der öffentlichen Wahrnehmung tauchen VietnamesInnen nicht als eine mit Problemen belastete bzw. Probleme machende Gruppe auf. Sie sind unauffällig, Sie arbeiten hart. Sie schicken Geld nach Hause und ihre Kinder aufs Gymnasium. Und sie interessieren sich leider wenig für die Gesellschaft, in der sie leben. „Vietnamesen sind sehr anpassungsfähig“, …. „Das ist ihre Stärke, aber auch ihre Schwäche. Sie geben sich sehr leicht auf. Wenn sie aber nicht gerade illegal hier eben, sind es die besten Deutschen.“, so eine Beschreibung in einem Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung mit der Überschrift „Vietnamesen in Deutschland Aus einen unsichtbaren Land“.  Welche der allgemeinen Zuschreibungen - fleißig und leise, und die Kinder sind gut in der Schule - stimmen oder nicht, entzieht sich meiner Kenntnis.

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