Mechthild Rawert, Bundestagsabgeordnete aus Tempelhof-Schöneberg, ruft auf zum Protest gegen Mietwucher:
Am kommenden Freitag, den 1. Februar 2013, berät der Bundesrat über das Mietrechtsänderungsgesetz der Bundesregierung.
Die schwarz-gelbe Mietrechtsnovelle ist unsozial und greift zu kurz. Alle drei Jahre kann die Miete um 15 Prozent erhöht werden. Das bedeutet eine Verdoppelung der Miete innerhalb von 15 Jahren! Hinzu kommen noch steigende Strom- und Heizkosten. Unter dem Vorwand der Klimapolitik werden Maßnahmen eingeführt, die die Schutzfunktion des Mietrechts für Mieterinnen und Mieter aushöhlen.
Daher rufe ich gemeinsam mit dem SPD Landesverband Berlin, Gewerkschaften und weiteren Sozialverbänden zum Protest gegen diese unsoziale Mietrechtsänderung auf!
Demonstration vor dem Bundesrat
Wann: Freitag, 1. Februar 2013, um 9.30 Uhr
Wo: vor dem Bundesratsgebäude, Leipziger Straße 3 - 4, 10117 Berlin
Die Bundestagswahl wird zur Richtungswahl in der Mieten- und Wohnungspolitik.
Die Mietpreisspirale muss gestoppt werden. Dazu müssen Mieterhöhungen bei Bestands- und Neuvermietungen sozial geregelt und begrenzt werden:
Die SPD tritt für ein soziales Mietrecht ein, damit auch für Mieterinnen und Mieter faire Regeln gelten. Wir SozialdemokratInnen fordern, dass die Miete künftig nur noch um 15 Prozent in vier statt drei Jahren erhöht werden darf. Bei Neuvermietungen treten wir dafür ein, dass die Miete maximal 10 Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen darf. Bei der Berechnung der ortsüblichen Vergleichsmiete sollen zukünftig alle Mietverhältnisse der vergangenen zehn Jahre erfasst werden.
Aufruf zum Protest gegen unsoziale Mietrechtsänderung!
Am kommenden Freitag, den 1. Februar 2013, berät der Bundesrat über das Mietrechtsänderungsgesetz der Bundesregierung.
Wir fordern die Ablehnung
Die Bundestagswahl ist auch eine Mieter*innenwahl, Frau Merkel!
Deshalb: Stoppt das unsoziale schwarz-gelbe Projekt der Mietrechtsänderung!
Die Mietpreisspirale muss gestoppt werden. Dazu müssen Mieterhöhungen bei Bestands- und Neuvermietungen sozial geregelt und begrenzt werden.
Bezahlbarer Wohnraum für alle ist knapp, insbesondere in den Städten und Metropolen wie Berlin. Darunter leiden insbesondere Familien, Alleinerziehende und ältere Menschen. Wir wollen unsere Stadt, auch die innerstädtischen Quartiere, für alle sozialen Gruppen erschwinglich halten.
Es rufen auf: