Mit besonderer Freude hat Mechthild Rawert, Bundestagsabgeordnete für Tempelhof- Schöneberg, am 14. Juli eine Gruppe aus Indien durch den Reichstag geführt und mit ihnen anschließend im Besucherrestaurant gespeist. Für die jungen Frauen und Männer war es ein besonderes Erlebnis, das deutsche Parlament und eine Abgeordnete kennen zu lernen. Der Kontakt zur siebenköpfigen Besuchergruppe aus Indien kam zustande über das Tiele- Winckler- Haus, einer gemeinnützigen Tochtergesellschaft der Stiftung Diakonissenhaus Friedenshort. Der Friedenshort wiederum kooperiert mit der Kinderheime Nethanja Narsapur/Christliche Mission Indien e.V.
Anlässlich des Christopher Street Day (CSD) in Istanbul am 28. Juni erklärt die SPD- Bundestagsabgeordnete Mechthild Rawert:
Als brennende Demokratin und Verfechterin der unveräußerlichen Menschenrechte ist es für mich selbstverständlich, mit meiner Anwesenheit beim CSD in Istanbul die AktivistInnen der lesbisch- schwulen Szene zu unterstützen. Wir dürfen nicht wegschauen, wenn vor unserer Haustür Menschen wegen ihrer sexuellen Orientierung gedemütigt, geschlagen und ermordet werden. Auch in der Türkei müssen die unveräußerlichen Menschenrechte für alle Menschen auch unabhängig von ihrer sexuellen Identität gelten. Die offiziellen Angaben sprechen aber eine andere Sprache: Demnach wurden in den vergangenen drei Jahren in der Türkei 32 Homosexuelle ermordet, die Dunkelziffer ist vermutlich beträchtlich höher.
Zum Aktionstag im Rahmen der Kampagne „Was ist die kranke Frau in Deutschland wert?“ am 16. Juni erklärt Mechthild Rawert, Mitglied im Gesundheitssausschuss des Deutschen Bundestages und zuständige Berichterstatterin der AG Gesundheit der SPD- Bundestagsfraktion:
Was ist die kranke Frau in Deutschland wert? Laut Berufsverband der Frauenärzte e.V. in Berlin nur 19,35 Euro. Mit seiner provozierenden Frage und der Aufforderung, eine Wunschhonorierung zu nennen, versucht ein bayerischer Frauenarzt, in seiner Funktion als Präsident des Berufsverbandes der Frauenärzte, die Patientinnen bundesweit zu verunsichern.