Das Thema Pflege ist hochaktuell und es geht jede und jeden an. Die parlamentarischen Beratungen zum 1. Pflegestärkungsgesetz laufen. Am 24. September findet eine große Anhörung dazu im Deutschen Bundestag statt. Beschlossen werden soll es am 16./17. Oktober.
Gemeinsam mit meiner Kollegin Cansel Kiziltepe, Bundestagsabgeordnete für Tempelhof-Schöneberg, hatte ich zum 16. September 2014 zur Fraktion vor Ort- Veranstaltung „Pflege ist Zukunft. Pflege kommt voran.“ eingeladen. Unsere Absicht: Reden über die Pflegereform, diskutieren über die hauptberufliche und ehrenamtliche Arbeit in der Pflege. Die Teilnahme so vieler VertreterInnen von Pflegeverbänden, Pflegefachkräfte, in der Pflege engagierte BürgerInnen, Pflegebedürftige und BewohnerInnen der Tertianum Seniorenresidenz hat mich sehr gefreut. Denn so kamen in der Diskussion sehr viele und sehr vielschichtige Aspekte rund um die Pflege zur Sprache. Das Atrium des Tertianum bot hierfür auch eine wunderbare Umgebung. Dafür möchte ich der Direktorin Franziska Rahmel herzlich.
So wie die Politik geraten auch die Medizinischen Dienste der Krankenversicherungen (MDK) häufig ins Visier der Medien. Doch geschieht dieses immer zu Recht? Das war nur eine der Fragen des Dialogs zwischen MDK-VertreterInnen und mir als Mitglied des Gesundheitsausschusses. Über die Weiterentwicklung des MDK diskutierten am 17. September 2014 Vertreterinnen und Vertreter der Ersatzkassen in den Verwaltungsräten der Medizinischen Dienste der Krankenversicherung mit mir als Gesundheitspolitik-Vertreterin in der Berliner vdek-Verbandszentrale.
Einige Medien stürzen sich nur zu gerne auf vermeintliche oder tatsächliche Einzelfallskandale. Jedem Vorwurf muss selbstverständlich nachgegangen werden. Häufig treten dabei die tatsächlichen Aufgaben des MDK in den Hintergrund. Wie überall gilt auch hier: Noch besser geht immer.
Dem „Nationalen Netzwerk Frauen und Gesundheit“ gratuliere ich ganz herzlich zum 20-jährigen Jubiläum und danke für das unermüdliche Engagement. Das Nationale Netzwerk feierte am 3. Juli 2014 das Jubiläum mit einer erfolgreichen Veranstaltung zum Thema „Selbstbestimmung und Gesundheit von Frauen“. Das Streben und die Forderung von Frauen nach mehr Selbstbestimmung ist aktuell und wichtig –auch im Zusammenhang mit ihrer Gesundheit – ein Thema, das mir sehr am Herzen liegt.
Die Selbstbestimmtheit von Frauen im Gesundheitsbereich betrifft mehrere Aspekte, die auf dieser Veranstaltung diskutiert wurden. Sie hat zu tun mit reproduktiver Gesundheit, mit der Aufklärung von Mädchen und Frauen über die Risiken von Schönheitsoperationen, mit dem freien Zugang zu Informationen für Frauen, mit dem Abbau von Barrieren zu gynäkologischen Arztpraxen oder mehr Selbstbestimmung von Frauen bei der Verhütung nach dem Geschlechtsverkehr (postkoital).