Bericht von Victoria Saad über ihre Erfahrungen beim Internationalen Forum des Europäischen Jugendparlaments Armenien in Jerewan
Es waren auf- und anregende 8 Tage, die 200 Jungendliche aus aller Welt von 16-22 Jahren am 21.-28. Mai 2015 in Jerewan, Armenien, miteinander gestalteten. Ausschussarbeit, Resolutionen diskutieren und verfassen, General Assembly … Im Mittelpunkt dieses International European Youth Forum 2015 stand die Frage: Wie soll die Zukunft Europas aussehen? Keine leichte Frage. Aus diesem Grund ging der Konferenz, die seit 25 Jahren Jugendlichen aus aller Welt eine Plattform bietet, über europapolitische und gesellschaftliche Themen zu diskutieren, ein Auswahlprozess voraus, an dem auch Victoria Saad teilgenommen und für die Konferenz ausgewählt wurde. Im Mai 2015 berichtete sie über ihre Erfahrungen vom Auswahlverfahren in Hamburg. Ich freue mich sehr, dass ich Victoria dabei unterstützen konnte, ihre Ideen und Gestaltungsdrang in die Zukunft der EU beim Internationalen Forum des Europäischen Jugendparlaments in Armenien einzubringen, von dem sie hier berichtet.
Neun Monate nach der jahrelang von vielen Frauen- und Gesundheitsorganisationen, NGOs und im Gesundheitsausschuss auch von mir geforderten Entlassung der „Pille danach“ aus der Verschreibungspflicht hatte der Pro familia Bundesverband für den 2. Dezember 2015 Expertinnen und Experten zu einem Austausch über die ersten Erfahrungen mit der rezeptfreien Abgabe eingeladen. Neben ÄrztInnen und ApothekerInnen waren auch Vertreterinnen des Bundesgesundheitsministeriums, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), der Vorsitzende der Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK) und ein Vertreter des Vereins Demokratischer Pharmazeutinnen und Pharmazeuten (VdPP), Vertreterinnen von Pro familia und Mitglieder des Bundesverbandes Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe – Frauen gegen Gewalt (bff) sowie ich der Einladung gerne gefolgt.
Der 18-jährige Nasser El-Ahmad wurde heute mit dem Respektpreis 2015 geehrt. Die Auszeichnung des Bündnisses gegen Homophobie nahm er von der Berliner Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen, Dilek Kolat, entgegen.
Das Kuratorium des Bündnisses gegen Homophobie würdigte mit der Verleihung des Respektpreises das Engagement von Nasser El-Ahmad als Ermutigung für junge schwule Männer und lesbische Frauen, die von der eigenen Familie unterdrückt werden. In der Begründung des Kuratoriums heißt es: „Nasser El-Ahmad, Sohn einer libanesischen, streng muslimischen Familie, hat sich erfolgreich gegen die Unterdrückung durch seine Verwandten gewehrt. Durch den offensiven Umgang mit seiner Entführung ins Ausland hat er in einer breiten Öffentlichkeit Aufmerksamkeit für die schwierige Situation schwuler Männer in muslimischen Familien geschaffen.“
Die Zahl der Pflegebedürftigen steigt. Damit steigt auch der Fachkräftebedarf in der Pflege. Gegenwärtig sind rund 2,6 Mio. Menschen in Deutschland pflegebedürftig. Für 2030 prognostiziert das Statistische Bundesamt 3,4 Mio. Pflegebedürftige. Die Zahl der Singlehaushalte steigt und die Gesellschaft wird bunter. Diesen Herausforderungen begegnen wir auf bundespolitischer Ebene mit der größten Reform der Sozialen Pflegeversicherung seit ihrer Einführung im Jahr 1995: den Pflegestärkungsgesetzen 1, 2 und 3, der Reform der Pflegezeit und Familienpflegezeit sowie der Pflegeberufereform. Mit dem Pflegestärkungsgesetz 2 führen wir aktuell den Neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff und das Neue Begutachtungsverfahren ein. Damit kommen wir endlich weg von eng definierten Verrichtungen und den ihnen zugeordneten Zeiteinheiten („Minutenpflege“). Wir definieren Pflegebedürftigkeit bedarfsgerechter und umfassender und gestalten so die Einstufung in fünf Pflegegrade und das entsprechende Leistungsrecht. Die bisherigen Nachteile für Menschen mit kognitiven und/oder psychischen Einschränkungen werden durch die Reform aufgehoben. Dafür hat die SPD jahrelang gekämpft.
Eine Sure des Korans besagt sinngemäß „Wer einen Menschen rettet, rettet die gesamte Menschheit“. Alle monotheistischen Religionen verweisen darauf, dass sich niemand aus religiösen Gründen von einer Organspende abhalten lassen sollte. Leben geben zu können, ist eine wertvolle Fähigkeit, die jeden einzelnen Menschen auszeichnet, der sich dazu entschließt. Dennoch müssen wir immer noch aktive Überzeugungsarbeit leisten: zwar erklären 80 Prozent der in Deutschland Lebenden ihre Bereitschaft zu einer Organspende - aber nur 35 Prozent haben einen Organspendeausweis ausgefüllt, haben dort ein Ja oder ein Nein angegeben.
Spenderorganmangel - ein bewegendes Thema auf allen gesellschaftlichen Ebenen
Spenderorganmangel ist ein bewegendes Thema auf allen gesellschaftlichen Ebenen. Zurzeit warten deutschlandweit ca. 10.000 schwerkranke PatientInnen auf die jeweils individuelle Entscheidung für eine Organspende nach dem Tode. Rund 8.000 Menschen warten auf eine neue Niere, diesen Menschen kann unsere Hochleistungsmedizin zumindest noch eine Dialyse anbieten. Wer auf ein Herz oder auf eine Leber wartet, dem kann die Medizin ohne ein Spenderorgan nicht helfen. Menschen sterben vorzeitig, weil sich zuwenig Menschen für eine eigene Organspende entscheiden.