Anlässlich des Welt-Alzheimertages unter dem Motto „Demenz - jede/r kann etwas tun“ am 21. September erklärt das Mitglied im Gesundheitsausschuss und Berichterstatterin für Pflege der SPD Bundestagsfraktion, Mechthild Rawert:
Das Thema Demenz berührt fast jede/n irgendwann - sei es in der Familie oder in der Nachbarschaft, sei es im Beruf. Daher ist es wichtig, dass sich die Einzelnen über Demenz informieren. Informierte Menschen verlassen keinen Freundes- und Bekanntenkreis, nur weil jemand an Demenz erkrankt und die Unsicherheit im Umgang mit den krankheitsbedingten Veränderungen groß ist. Informieren Sie sich - betroffene FreundInnen und ihre Angehörigen danken es Ihnen. Vielleicht brauchen auch Sie einmal umgekehrt deren Unterstützung.
Als Politik wollen wir unseren Beitrag leisten für eine inklusivere Gesellschaft. Wir wollen den derzeit in Deutschland rund 1,5 Millionen Menschen mit Demenzerkrankungen und ihren Angehörigen ermöglichen, trotz Diagnose weiterhin an der Gesellschaft teilzuhaben.
Anlässlich des bundesweiten Aktionstags für Pflegende Angehörige am 8. September erklärt die zuständige Berichterstatterin für Pflege der SPD-Bundestagsfraktion, Mechthild Rawert:
Pflegende Angehörige verdienen die höchste Wertschätzung und die Unterstützung der Gesellschaft für ihren Dienst am Menschen. Dafür setzt sich die SPD seit vielen Jahren ein.
So haben wir in der Regierung von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt mit dem Pflege-Weiterentwicklungsgesetz die Pflegestützpunkte als Anlauf- und Beratungsstellen geschaffen. Und wir haben einen Rechtsanspruch auf Pflegezeit eingeführt. Dieser stärkte die Möglichkeit, Pflegebedürftige in ihrer häuslichen Umgebung zu pflegen.
Zum Welttag der sexuellen Gesundheit am 4.9.14 erklärt Mechthild Rawert, Mitglied des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestages und Berichterstatterin der SPD-Fraktion für Reproduktive Gesundheit und sexuelle Vielfalt:
Sexuelle Gesundheit ist mehr als Vermeidung und Heilung von sexuell übertragbaren Krankheiten; sexuelle Gesundheit ist Teil der reproduktiven Gesundheit. Die sexuelle Gesundheit umfasst alle Möglichkeiten eines befriedigenden, geschützten Sexuallebens und einer selbstbestimmten Familienplanung.
Am 20. September werden selbst ernannte „Lebensschützer“ vor dem Bundeskanzleramt gegen die sexuelle Selbstbestimmung von Frauen demonstrieren. Sie wollen, dass jede Schwangere die Schwangerschaft austrägt. Mehrfach haben die so genannten Lebensschützer vor ärztlichen Praxen und Kliniken gelauert, in denen Schwangerschaftsabbrüche durchgeführt werden und jede Patientin, die versuchte die Einrichtung zu erreichen, als Mörderin tituliert.
Anlässlich der Neubewertung der „Pille danach“ durch die Europäische Arzneimittel-Agentur erklärt die Berichterstatterin für reproduktive Gesundheit und sexuelle Vielfalt im Gesundheitsausschuss Mechthild Rawert:
Die Neubewertung der „Pille danach“ durch den zuständigen Ausschuss der Humanarzneimittel der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) facht das politische Ringen um die "Pille danach" erneut an.
Die positive Nutzen-/Risikenbewertung besagt: Die Wirksamkeit der Medikamente auf Levonorgestrel- oder auf Ulipristalacetat-Basis zur Verhinderung einer ungewollten Schwangerschaft ist bei allen Frauen gegeben. Die Gesundheit der Frauen ist nicht gefährdet. Notfallkontrazeptive sind schnell, spätestens 72 Stunden nach der Verhütungspanne, einzunehmen. Die CHMP-Empfehlungen werden nun an die Europäische Kommission weitergeleitet, die eine europaweit bindende Entscheidung trifft.