QueerSozis sind wichtige Vorreiter_innen für Gleichstellung, Antidiskriminierung und Vielfalt – Mein Grußwort zur Schwuso-Bundeskonferenz

Die Schwusos behandeln auf ihrer Bundeskonferenz am 18.-19. Oktober 2014 in Nürnberg viele drängende Fragen und Anliegen, die ich in meiner politischen Arbeit unterstütze. Das habe ich in meinem Grußwort deutlich gemacht. 

So brauchen wir dringend eine Regelung für die Anerkennung und Rehabilitierung der Opfer des § 175. Als Berichterstatterin für Pflege der SPD-Bundestagsfraktion begrüße ich die politische Zielrichtung des Antrages „Homosexualität im Alter“ sehr. Wir brauchen mehr Vielfalt in der Pflege. Bislang fanden die Bedürfnisse von Pflegebedürftigen aus der LGBTTI-Community noch zu wenig Berücksichtigung.

Die Schwusos sind wichtige Vorreiter_innen für Gleichstellung, Antidiskriminierung und Vielfalt in unserer Partei. Das wird nicht nur mit Anträgen unter Beweis gestellt. Wir tun dieses auch in der alltäglichen politischen Arbeit mit vielen bunten Aktionen.

Einen Antrag unterstütze ich ganz besonders: Als Mitglied der QueerSozis Berlin unterstütze ich den Antrag der QueerSozis Berlin auf Umbenennung der AG Lesben und Schwule in der SPD (Schwusos)" in "AG queere Sozialdemokrat_innen (QueerSozis). Ich möchte die Gelegenheit nutzen für diesen neuen Namen zu werben. Ich bin davon überzeugt, dass sich die Vielfalt unserer Mitglieder im Namen QueerSozis umfassender und damit besser widerspiegelt. Wir wollen auch den Interessen von intersexuellen, transgender, transsexuellen Sozialdemokrat_innen gerecht werden. Wir wollen die Rechte intersexueller, transgender, transsexueller Menschen stärken, wollen zur Gleichstellung und gesellschaftlichen Anerkennung beitragen. Diese Forderung gilt für uns selbst, gilt in der SPD - packen wir es an. Machen wir Vielfalt sichtbar! 

Die Schwusos können auf dieser Bundeskonferenz ein wichtiges Zeichen für Vielfalt setzen!

 

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Grußwort Rawert_Schwuso-BuKo.pdf171.83 KB