Mein Engagement geht weiter

 Liebe Freund*innen, Genoss*innen, Interessierte an meinem Leben,

seit meinem unfreiwilligen Ausscheiden aus dem Deutschen Bundestag bis heute, 11. Juni 2018, ist viel geschehen:

Da ich vielfach gefragt werde, zuerst diese Aussagen: Ich bin mit 60 Jahren weder charakterlich, gesundheitlich oder altersmäßig „Ruheständlerin“. Ich erhalte bis Ende Oktober 2018 Übergangsgeld vom Deutschen Bundestag. Mein Renteneintrittsalter beginnt mit dem 1. November 2023. Fünf Jahre eines aktiven Berufslebens will ich noch gestalten. Erst wenn ich diesen Bereich meines Lebens geklärt habe, kann ich über weitere intensive zivilgesellschaftlichen Tätigkeiten entscheiden – herzlichen Dank für die vielen zivilgesellschaftlichen ehrenamtlichen Angebote. Aber es gilt, egal wo: Wenn ich etwas übernehme, will ich es auch sehr gut machen!

Wie und wo sehe ich meine Zukunft?: Ab dem 1. November 2018 – also dieses Jahr! – suche ich nach einer neuen beruflichen Gestaltung. Mich interessieren gleichermaßen viele Bereiche, u.a.:

  • die Pflege und das Gesundheitswesen
  • die Bekämpfung von Antidiskriminierung: Inklusion, Gleichstellung, Diversity, Menschenrechte
  • die Stärkung sozialer Bewegungen
  • die Stärkung der europäischen Einheit, etc..

Was habe ich in den letzten Monaten getan?

  • Einige Monate habe ich als „Nachlassverwalterin“ meiner Büros agiert: Nach Auflösung meines Bundestagsbüros Ende Oktober 2017 stapelten sich 17 Umzugskartons in meiner Wohnung, weitere 12 kamen nach der Auflösung meines Wahlkreisbüros Ende Januar 2018 hinzu. Aus diesem „Lager“ wieder meine Wohnung zu machen, hat gedauert, u.a. weil ich nicht einfach alles – Bürozubehör, viele, viele Bücher, etc. - wegschmeißen sondern es sinnvoll weitergeben wollte. Das ist mir auch gelungen. Zur Rolle „Nachlassverwalterin“ gehörte auch, sich einen Überblick über noch aus der MdB-Tätigkeit zu bezahlende Rechnungen zu verschaffen. Es werden immer weniger, die letzte Zahlung wird im Juni 2019 erfolgen.
    Erneut danke ich meinem Team. Ich wusste immer, dass alle sehr gut gearbeitet haben – als „Nachlassverwalterin“ wurde mir wieder deutlich, wieviel sie alles organisiert und bearbeitet haben, um dass ich mich jetzt alleine zu kümmern habe.
  • Ich verbringe mehr und längere und zeitlich entspanntere Zeiträume mit meiner nicht in Berlin lebenden Familie – zumal ich mittlerweile nicht mehr nur 16fache Tante sondern auch zweifache Großtante bin.
  • Mein tägliches Berliner Alltagsleben ist sehr viel selbstbestimmter. Nach 18 Jahren habe ich erstmalig einen vierwöchigen Urlaub verbracht. Ich habe es vielen schon erzählt: Ich hatte – völlig irrational! – bei der Buchung sogar ein schlechtes Gewissen. Das Gute: Dieses habe ich in Sri Lanka völlig abgebaut und jeden Tag genossen.
  • Noch im Werden ist die abschließende Umgestaltung meiner Website.

Meine Neuaufstellung in der SPD

Während meiner Parlamentszeit habe ich bewusst nicht für hochrangige Parteifunktionen zur Verfügung gestanden. Ich wollte nicht gleichzeitig ein Mandat ausüben und Parteifunktionärin sein. Nun habe ich in der Berliner SPD für die kommenden zwei Jahre wieder Funktionen übernommen:

Abteilungsebene

Meine Heimat-Abteilung ist die SPD Friedenau. Die Mitgliederversammlung hat mich am 27. Februar weiterhin zur Beisitzerin des Erweiterten Vorstandes und zur Delegierten für die Kreisdelegiertenversammlung (KDV) gewählt. In dieser Abteilung wird rege diskutiert, wir nehmen die Aufgabe „Willensbildung an der Basis“ wahrhaftig erst, unternehmen viele Aktionen vor Ort. Hier macht politische Partizipation und Arbeit Spaß – machen Sie mit!

Kreisebene

Ich engagiere mich weiterhin in der SPD Tempelhof-Schöneberg

  • Die KDV der SPD Tempelhof-Schöneberg hat mich am 14. April 2018 erneut zur Delegierten für den Landesparteitag (LPT) gewählt.

Überwiegend engagiere ich mich in Arbeitsgemeinschaften. Ihre Aufgabe ist es, die Interessen bzw. Sachgebiete der jeweiligen Zielgruppe in die Partei und die Öffentlichkeit zu vermitteln.

Organisiert bin ich auch in der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA).

Landesebene

Bundesebene

„Vom Frauenwahlrecht zur Parität“ lautet der Titel der nächsten Bundesfrauenkonferenz vom 29. Juni bis zum 1. Juli 2018 in Saarbrücken statt. Hier kandidiere ich als Beisitzerin für den ASF-Bundesvorstand. Mein kurzes Bewerbungsschreiben finden Sie hier als PDF-Datei.