Vor Ort

Einen Tag die Politik erleben



Am 26. August 2016 morgens um 7.30 Uhr startete am Rathaus Tempelhof wieder eine meiner politischen Tagesfahrten. Frisch und fröhlich machte sich die Gruppe, begleitet von einer Betreuerin des Bundespresseamtes und meiner Mitarbeiterin im Wahlkreisbüro, Manuela Harling, auf den Weg zum Reichstagsgebäude.

Vortrag im Plenarsaal und Diskussion über die anstehenden Gesetzesvorhaben

Nach dem notwendigen Sicherheitscheck informierte sich die Gruppe bei einem Vortrag auf der Besuchertribüne des Plenarsaals des Deutschen Bundestages über Abläufe des deutschen Parlamentes, über die Rolle der einzelnen Abgeordneten und die der Fraktionen. Aufklärung gab es auch über die Hintergründe zu den häufig leeren Reihen bei Plenarsitzungen. Kaum jemand weiß, dass zeitgleich zu den Plenardebatten Arbeitsgruppen tagen, Besuchergruppen anwesend sind, Gespräche mit Verbänden und Organisationen geführt werden. BürgerInnen können aber darauf vertrauen, dass - je nach Thema - die zuständigen FachpolitikerInnen immer anwesend sind.

Dresdner Bahn: Never ending story oder Ende mit Schrecken?

Die Dresdner Bahn hat eine lange Geschichte. Bereits 1875 wurde die Strecke von der Berlin-Dresdener-Eisenbahn-Gesellschaft gebaut. Im 20. Jahrhundert wurde sie zu  einer wichtigen Verbindung in die Sächsische Residenzstadt Dresden. Krieg und Kriegsfolgen machten auch vor der Dresdner Bahn keinen Halt. Die Dresdner Bahn hatte durch Kriegszerstörung und Reparationsleistungen nur noch ein Gleis auf dem ab 1952 nur noch die S-Bahn fuhr. Der Bau der Berliner Mauer hatte für die Strecke Dresdner Bahn zur Folge, dass das Streckenende bereits im S-Bahnhof Lichtenrade lag. Die DDR richtete auf der anderen Seite einen Pendelverkehr zwischen Mahlow und Blankenfelde ein.

Auf West-Berliner Gebiet richtete die BVG in den 80er Jahren wieder einen zweigleisigen S-Bahnbetrieb ein. An eine Wiederinbetriebnahme der Dresdner Bahn als wichtige Verkehrsverbindung über die Stadtgrenze hinaus war nicht zu denken.

Landesfrauenrat Berlin: Zukunft der Pflege in Berlin - Pflegearbeit neu bewerten!

Dem Landesfrauenrat Berlin e.V. (LFR) gehören derzeit 43 Mitgliedsorganisationen an - Frauenprojekte, Berufsverbände, Gewerkschaften und Frauengruppen politischer Parteien, konfessionell gebundene und kulturorientierte Vereinigungen, Unternehmerinnenverbände sowie Gruppen zur Freizeitgestaltung. Ich freue mich sehr, dass dieses wichtige Frauengremium sich dem Thema Pflege in Berlin zuwendet. Auch in Berlin ist Pflege eine Herausforderung für sehr viele Politikfelder, nicht nur an die Versorgungsstrukturen. Im alltäglichen Leben ist Pflege immer noch eine überwiegend an Frauen gerichtete Herausforderung für Jüngere und Ältere, als professionell Pflegende, als pflegende Angehörige, als Pflegeempfangende.

Verleihung der „Louise-Schroeder-Medaille“

In diesem Jahr jährte sich der Geburtstag von Louise Schroeder, die bis heute einzige Frau an der politischen Spitze Berlins, zum 130. Mal und auch ihr 60. Todestag wird 2017 begangen. Als stellvertretendes Mitglied des Kuratoriums  „Louise-Schroeder-Medaille“ freue ich mich immer wieder, wie viele großartigen Persönlichkeiten und Organisationen Berlin hat. Ich freue mich über die Verleihung der Louise-Schroeder-Medaille an Prof. Dr. Karin Hauser.

SPD Berlin beschließt die Einführung der Prä-Expositionsprophylaxe (PrEP)


Die Berliner SPD ist eine progressive Partei. Das gilt insbesondere auch die SPDqueer - Arbeitsgemeinschaft der SPD für Akzeptanz und Gleichstellung. Ich freue mich über diese bundesweit agile SPD-Arbeitsgemeinschaft sehr. Ihre Bundesvorsitzende Petra Nowacki, eine Tempelhof-Schönebergerin, wird von mir ebenso nach Kräften unterstützt wie die SPDqueer Berlin. Unser gemeinsames Ziel: Jeder Mensch muss sein Leben selbstbestimmt entfalten können, bestehende Diskriminierungen sind zu beseitigen.

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