Wer will nicht schon mal für einen Tag Mitglied des Deutschen Bundestages sein und hier über die Gesetze Deutschlands bestimmen? Der Besucherdienst des Deutschen Bundestages macht es möglich: "Parlamentarische Demokratie spielerisch erfahren" heißt das Planspiel, zu dem dieser regelmäßig Schülerinnen und Schüler ab der zehnten Klasse einlädt. In ihrer Funktion als Abgeordnete lernen sie, wie Gesetzgebung funktioniert und erhalten Einblicke in die Arbeitsweise des Deutschen Bundestages. Im echten politischen Umfeld werden jugendgerechte Themen beraten. Nach einer Führung durch das Reichstagsgebäude und der Einführung in das Planspiel findet für die neuen Kolleginnen und Kollegen die erste Fraktionssitzung, die erste Plenardebatte, eine Ausschusssitzung, eine weitere Fraktionssitzung sowie eine Plenardebatte mit zweiter und dritter Lesung statt. Nach dem Mittagessen treffen sie amtierende Kolleginnen und Kollegen zur Diskussion.
Am Brandenburger Tor haben 5.000 Menschen bei der Kundgebung unter dem Motto "Steh auf! Nie wieder Judenhass!" Gesicht gezeigt gegen Antisemitismus und Gewalt gegen jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger. Sie alle machten deutlich, dass jüdisches Leben Teil unserer Identität und Kultur ist.
Der Zentralrat der Juden in Deutschland hatte zu dieser Kundgebung am 14. September 2014auf dem Platz des 18. März vor dem Brandenburger Tor eingeladen. Viele Menschen aus ganz Deutschland kamen - unter ihnen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Bundespräsident Joachim Gauck, der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel, der Regierende Bürgermeister Berlin Klaus Wowereit, die Fraktionsvorsitzenden aller im Bundestag vertretenen Parteien, der ehemalige Bundestagspräsident Wolfgang Thierse sowie ranghohe Vertreterinnen und Vertreter aus der Glaubensgemeinschaften. Es freut mich, unter den TeilnehmerInnen auch viele Genossinnen und Genossen aus Tempelhof-Schöneberg getroffen zu haben. Zu sehen waren auch viele Transparente mit den Aufschriften "Frieden", „Judenhass bedroht uns alle“ oder „Sicherheit für Juden“ und "Schalom" steht.
Der geplante Verkauf von drei bundeseigenen Häusern in der Schöneberger Großgörschen-/Katzlerstraße durch die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) beschäftigt mich sehr. Diese sollen in einem Bieterverfahren zum Höchstgebot verkauft werden - von insgesamt 7,1 Mio. Euro Verkaufserlös ist die Rede. Ein Betrag, den zum Beispiel eine städtische Wohnungsbaugesellschaft nicht leisten kann. Und das, obwohl sie mit den MieterInnen gemeinsam ein Konzept erarbeitet hatte, das auch die Bereitschaft der Mietparteien zu Mieterhöhungen vorsah.
Allen VeranstalterInnen der Sommerfeste am 7. September 2014 möchte ich herzlich danken: Bei schönstem Wetter boten diese doch die Gelegenheit zu vielen interessanten Gesprächen. Beispielsweise über einen deutsch-brasilianischen Jugendaustausch, zu dessen Unterstützung ich einlade oder über die Situation der Jesiden im Irak und in Deutschland.
Spaß und Spiele, Speis und Trank, Kinderschminken und Kirchenexpedition, Tombola und Filmmusikquiz, Orgelmusik und Leierkastenfrau, Kinderchor und Band waren nur einige der zahlreichen Angebote vor und in der Evangelischen Kirche Zum Heilsbronnen in der Heilbronnerstraße 20. Schön fand ich das offene Singen „Der Himmel geht über allen auf“. Dieses Wochenende habe ich gelernt, dass zwischen Trödel und Edel-Trödel unterschieden wird.
Die SchornsteinfegerIn von heute ist Sicherheits-, Umwelt- und EnergieexpertIn. Auf die Attraktivität des Berufes wurde auf dem Sommerfest der Schornsteinfeger-Innung in der Westfälischen Straße 87 am 6. September 2014 vielfach hingewiesen.
Das Schornsteinfegerhandwerk erfreut sich einer eindrucksvollen Nachwuchsquote. Es nimmt den Spitzenplatz im Handwerk ein: 2013 erreichte die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge den höchsten Stand seit 18 Jahren. Bundesweit begannen 837 Lehrlinge ihre Ausbildung. Dieser Wert spricht für das gestiegene Interesse am Ausbildungsberuf Schornsteinfeger.