Rawert vor Ort

Mit Vermieter*innen gegen häusliche Gewalt: Kampagne §25/11 - Ein Haus ohne häusliche Gewalt



Der Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Berlin startet eine Kampagne gegen häusliche Gewalt in den Hauseingängen – und ich kann diese Kampagne als Schirmfrau engagiert begleiten. Die öffentliche Auftaktveranstaltung hierzu fand vor dem Weihnachtsbaum auf dem Pariser Platz statt.
Für Frauen ist das eigene Zuhause der gefährlichste Ort – allein in Berlin mussten 15.600 Frauen häusliche Gewalt erleiden. Das muss sich ändern! Betroffene finden Hilfe unter der Telefonnummer 030 622 22 60. Traurigerweise findet Gewalt auch zu Weihnachten statt. Ich hoffe, dass dieses Weihnachtsfest im Jahr der Corona-Pandemie friedvoller wird.

Mit Spenden Gutes tun und Gutes unterstützen

 

Meine Bitte an die, die es sich auch in diesen schwierigen Zeiten finanziell leisten können:
Bitte spendet für ein oder mehrere Projekte eurer Wahl. Es gibt so viele Initiativen und Projekte, es ist für jede und jeden etwas dabei: in der Kunst und Kultur, in den Sozial- und Behindertenverbänden, in der Demokratieförderung, der Frauen-, Queer-, Anti-Diskriminierungs- und Anti-Rassismusarbeit, der Willkommens-Netzwerke für Geflüchtete oder den vielen Projekten, die dabei helfen, dass wir die Zeit der Corona-Pandemie in Solidarität und Gemeinschaft durchstehen. Die hier tätigen ehrenamtlich Engagierten erfahren durch die Unterstützung ihrer Arbeit Anerkennung und Wertschätzung.

03.12 - „Mechthild on Tour“: Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung in Lichtenrade

Menschen mit und ohne Behinderung wollen arbeiten gehen und ihren Lebensunterhalt selbstständig verdienen. Diese Allerweltsaussage wurde beim Besuch des Inklusionsunternehmens „Aller Hand Services gGmbH“ am 3.12.2020, dem alljährlichen Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung, erneut bestätigt. Mit dem von den Vereinten Nationen ausgerufenen Aktionstag soll die Öffentlichkeit für die Probleme von Menschen mit Behinderung sensibilisiert werden. Ihre Würde, ihre Rechte und ihr Wohlergehen stehen an diesem Datum im Mittelpunkt.

Familien- und Nachbarschaftszentrum Lichtenrade: „In diesen Coronazeiten tragen Familien noch mehr an Belastung“

Wohin können sich Familien, insbesondere auch junge Familien in diesen Coronazeiten wenden? Wo treffen sie andere Familien und wo finden sie Begegnungsmöglichkeiten, wo sie ihre Fragen und Sorgen loswerden können? Diese und andere Fragen hatte ich auf meiner „Mechthild on tour“-Aktion am 3.12.2020 in Lichtenrade. Besucht habe ich daher  das Familien- und Nachbarschaftszentrum Lichtenrade in Trägerschaft des Nachbarschafts- und Selbsthilfezentrums in der UFA-Fabrik e.V. – und habe zahlreiche Antworten erhalten. Nicht erst Corona macht deutlich: Es braucht ein Mehr an sozialer Infrastruktur, es braucht ein Mehr an Angeboten für Menschen mit Migrationsbiografie.

Berlin braucht Parität – Wer geht mit vor´s Verfassungsgericht?

2021 wird in Kommunen, in Bundesländern und im Bund gewählt. Und überall gilt: Die politische Repräsentanz der Geschlechter ist ein gewichtiger Punkt. Frauen stellen 51 Prozent der Bevölkerung, sind aber in den meisten Parlamenten sehr unterrepräsentiert. Das muss sich im Sinne einer guten Politik ändern.

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