Die Prävention in Deutschland (Safer-Sex-Botschaft) und der umfassende Zugang zur medizinischen Versorgung der Menschen mit HIV sind sehr effektiv. Doch wenn wir die Infektionszahlen künftig noch weiter senken wollen, braucht es mehr: Es ist dringend Zeit, auch die neuen heute verfügbaren medizinischen Möglichkeiten zum Einsatz zu bringen und damit weiteren HIV-Ansteckungen entgegenzutreten.
Liebe Genossin, lieber Genosse,
lass uns gemeinsam glaubwürdige Perspektiven für eine sozial gerechte Politik aufzeigen und den notwendigen Politikwechsel einläuten. Die Aussicht auf einen Politikwechsel erzeugt Begeisterung, das erleben wir insbesondere seit der Nominierung von Martin Schulz als Kanzlerkandidat.
Wir werden einen lebendigen Wahlkampf führen, nah am Menschen. Zusammen stärken wir die SPD, um unseren Wahlkreis Tempelhof-Schöneberg bei der Bundestagswahl am 24. September 2017 direkt zu holen.
Ich möchte Deine SPD-Direktkandidatin für Tempelhof-Schöneberg sein und strebe Platz 3 der Berliner Landesliste an. Dafür bitte ich Dich um Dein Vertrauen, Deine Unterstützung und Deine Stimme.
In Würde alt werden, wer wünscht sich das nicht? Ob nun zu Hause oder in stationären Einrichtungen, es gibt Orte, an denen Menschen genau das können, in Würde alt werden. Die sind in einer Gesellschaft, die immer älter und bunter wird auch notwendig.
Doch viele der Institutionen im Sozial- und Gesundheitswesen sind an eine interkulturelle Entwicklung noch nicht angepasst. „Die Älteren“ sind aber heute zunehmend mehr Menschen mit Migrationsbiographie. Dies stellt Pflegeeinrichtungen vor immer größere Herausforderungen. Von den in Berlin lebenden Menschen mit Migrationsbiographie sind ca. 10,35 Prozent 65 Jahre alt oder älter, das sind rund 71.000 Menschen. Diese älteren Menschen mit Migrationsbiographie sind jedoch keine homogene Gruppe. Sie kommen aus den verschiedensten Ländern, sprechen die verschiedensten Sprachen, gehören den verschiedensten Religionen an, leben diese verschieden aus und haben unterschiedliche sexuelle Orientierungen. Um auch diesen Menschen einen individuell attraktiven Platz in der Pflege bieten zu können, muss sich die Pflege, darunter auch die Einrichtungen interkulturell und interreligiös öffnen.
Erinnerungs-, Gedenk-, und Mahnarbeit von Kindern und Jugendlichen
Mit den Worten „Wir alle sind Zeitzeugen“ sprach die Bundestagsabgeordnete Mechthild Rawert am 29. Januar 2017 die zahlreichen jungen und älteren Gäste in ihrer Begrüßungsrede an, die sich zur Gedenkveranstaltung „Erinnerung braucht einen Ort“ im Jugendfreizeithaus Bungalow in Berlin-Mariendorf eingefunden hatten. Zwei Tage nach dem „Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“ wurde den Millionen Opfern und Ermordeten des NS-Unrechtregimes gedacht.
Mit Bedacht wurde das Jugendfreizeithaus (JFH) Bungalow als würdiger Ort der diesjährigen Erinnerungs-, Gedenk-, und Mahnveranstaltung gewählt. Am Mariendorfer Damm, unmittelbar neben dem beliebten Mariendorfer Volkspark gelegen, ist das Gebäude in seiner über einhundertjährigen Geschichte schon immer ein Platz gewesen, wo Menschen sich begegneten. Einst als Ausflugsrestaurant Blümel's Restaurant bekannt, lassen die historischen Außenmauern und Innenräume ahnen, welches lebhafte Treiben damals dort herrschte. Heute bietet das Haus als Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung des Bezirksamtes Tempelhof-Schöneberg Kindern und Jugendlichen vielfältige Möglichkeiten, ihren Interessen nachzugehen. Ausgebildete Erzieher/innen sind immer für die Jugendlichen da, auch für Gespräche in verschiedenen Lebenssituationen. Hier wird Sport getrieben, Musik gemacht, gespielt und der Kreativität freien Lauf gelassen.
Geschichten über Menschen, die in den Supermarkt gehen, sich fünf Gänse kaufen und auf Nachfrage vollkommen überzeugt behaupten, sie bräuchten so viele. Geschichten über Menschen, die sich in der Umkleidekabine Sachen von anderen anziehen, weil sie überzeugt davon sind, dass es ihre eigenen sind. Geschichten über Männer, die ihre Frauen beim Abwasch verdutzt fragen, warum sie denn schon wieder arbeiten würden und dass das ja Ausbeutung sei. Lustige Geschichten, eigentlich. Doch der Hintergrund zu diesen Geschichten ist alles andere als zum Lachen, denn die Protagonist*innen dieser Geschichten sind an Alzheimer erkrankt.
Schätzungsweise sind in Deutschland etwa 1,2 Millionen Menschen an Alzheimer erkrankt und die Tendenz steigt nicht zuletzt aufgrund des demografischen Wandels an. Damit macht die Alzheimer-Krankheit die große Mehrheit der 1,6 Millionen Demenzerkrankungen aus. Der überwiegende Teil der Erkrankten ist älter als 65 Jahre. Etwa 70 Prozent aller an Demenz Erkrankten werden zu Hause durch Angehörige gepflegt. Durch die wachsende Zahl demenziell Erkrankter werden die Herausforderungen ihrer gesellschaftlichen Teilhabe, aber auch der ihrer Angehörigen in Zukunft noch zunehmen.