Rawert vor Ort

SPD im Marienpark: „Wir setzen auf Innovation und Nachhaltigkeit“

Die SPD Tempelhof-Schöneberg veranstaltet seit einigen Jahren Sonntagsmatinees. Aufgesucht werden interessante Örtlichkeiten, die sich durch Nachhaltigkeit und Innovation auszeichnen. Uns geht es um das Kennenlernen und um die Austausch – so lernen wir unseren Bezirk besser kennen. Am 9. Juli 2017 besuchten wir das Unternehmen Stone Brewing Company im Marienpark. Eingeladen hatte die Kreisvorsitzende der SPD-Tempelhof-Schöneberg Dilek Kolat. Der Einladung am Sonntag Vormittag sind viele interessierte Genoss*innen gefolgt, mit dabei auch Angelika Schöttler, Bürgermeisterin von Tempelhof-Schöneberg, die Abgeordnete Melanie Kühnemann.

100jähriges Jubiläum der Kolonie Eschenallee

Es ist mir immer eine Freude, an runden Jubiläen teilzunehmen, die auf ein sehr langes Bestehen hinweisen,  da sich dahinter viel Leben, viel Geschichte verbirgt. Daher danke ich auch sehr für die Einladung, zum 100-jährigen Jubiläum der Kleingartenkolonie Eschenallee ein Grußwort halten zu dürfen. 100 Jahre Kleingartenkolonie Eschenallee bedeutet, dass Menschen vieler Generationen hier das Land beackert haben und jede Ecke der Anlage viel zu berichten hat. Meine Bitte an alle Jubilare, die ggf. auch für das große Jubiläum in der Vereinsgeschichte recherchiert haben: Bitte geben Sie jeweils ein Exemplar ihrer Jubiläumszeitschrift an das Archiv der Museen von Tempelhof-Schöneberg. So erhalten wir unsere Geschichte lebendig. Dem sind sich Kleingärtner bewusst: So wurde ich auf die Zeitschrift „Das grüne Berlin“ des Vereins für die Geschichte Berlins e.V. hingewiesen.

Reinhard Schramm, Mitglied des Geschäftsführendes Vorstandes des 1924 gegründeten Bezirksverbandes der Kleingärtner e.V. Tempelhof gratulierte im Rahmen des Verbandes und brachte gleich zwei Urkunden zur Ehrung mit: eine des Bezirksverbandes und auch eine des Landesverbandes.

SPD stärkt Heimatgefühl: Führung durch das Schöneberger Kleinod „Ceciliengärten“

Uns Friedenauer Sozialdemokrat*innen liegt viel daran, dass sich die Friedenauer Bürger*innen hier zu Haus fühlen. Dazu gehört auch das Kennenlernen der vielen Kleinode, über die unser Kiez verfügt. Am 8.7.2017 hatte die Friedenauer Abgeordnete Dilek Kolat zur Führung durch die wunderbaren Ceciliengärten mit der renommierten Stadtführerin und Friedenauexpertin Gudrun Blankenburg eingeladen. Wir sind stolz darauf, mit Gudrun Blankenburg, eine Stadtführerin zu haben, die uns mit Kompetenz und Leidenschaft auch alles nahebringt. Sie ist Autorin des bereits in mehreren Auflagen erschienenen Buches „Friedenau – Künstlerort und Wohnidyll“. Ihr und Maria Pecha, Mitarbeiterin im Wahlkreisbüro von Dilek Kolat, Berliner Abgeordnete und Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, danke ich herzlich für die Organisation der Führung durch die Ceciliengärten. An dieser Führung habe ich gerne teilgenommen und wieder viel Wissenswertes dazugelernt.

Eine selbstbestimmte Familienplanung darf keine Frage des Geldbeutels sein

Das Bundesforum Familie organisierte am 28. Juni 2017 in Berlin eine Auftaktveranstaltung zum Modellprojekt „biko – Beratung, Information und Kostenübernahme bei Verhütung“ . Das Modellprogramm dient der Verbesserung einer selbstbestimmten Familienplanung. 

Seit der Studie „frauen leben 3 - Familienplanung im Lebenslauf von Frauen – Schwerpunkt: Ungewollte Schwangerschaften“ ist belegt, dass sexuell aktive Frauen mit einer niedrigen Bildung und/oder mit einer subjektiv als schlecht eingeschätzten finanziellen Situation häufiger nicht verhüten – und dass obwohl sie keinen Kinderwunsch haben. Frauen, die staatliche Transferleistungen erhalten (ALG II, Grundsicherung) nehmen seltener die Pille und verhüten seltener mit der Spirale, dafür aber häufiger mit Kondomen. Sie überantworten damit ihre persönliche Familienplanung verstärkt auf die Männer.

Diskussion mit Schüler*innen: Zeit für mehr Chancengleichheit

Ich bin beeindruckt, dass sich Menschen in so jungen Jahren bereits mit der Zukunft der Sozialversicherung und der damit verbundenen Generationengerechtigkeit beschäftigen. Die Schüler*innen des Ulrich-von-Hutten-Gymnasiums in Berlin-Lichtenrade hatten am 26. Juni 2017 sechs Politiker*innen zur Diskussion eingeladen. Fünf waren anwesend – und ich trat als SPD-Direktkandidatin an. Die Diskussion war von den Schüler*innen sehr gut vorbereitet und gestaltete sich unter ihrer Moderation auch sehr lebhaft. Ich mag das sehr. Mit einer auf drei Minuten begrenzten Redezeit hatten wir Politiker*innen die jeweilige Aufgabe, die Fragen der Schüler*innen beantworten. Dabei ging es um die Themen Bildungs- und Geflüchtetenpolitik sowie zur Zukunft der Sozialversicherung zu und wir stellten hierbei die Werte unserer jeweiligen Parteienfamilie dar.

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