Rawert vor Ort

„Mechthild will´s wissen“: Zu Besuch im Domizil Alt-Mariendorf

 Die Eigenständigkeit der Bewohner*innen in einer liebevollen Atmosphäre fördern, ist das erklärte Ziel des Domizils Alt-Mariendorf. Dort war ich im Rahmen meiner alljährlichen Sommertour zu Vereinen, Unternehmen und Einrichtungen in Tempelhof-Schöneberg am 19. Juli 2017 zu Besuch.  Ich danke Ulrike Waldhecker, Heimleiterin, Kirsten Frenzel, Personalmanagerin und Birsen Kuru, Pflegedienstleiterin für unser interessantes, informatives und aufschlussreiches Gespräch.

Nun da sich die Aufregung um das große gesetzgeberische Reformpaket rund um die Pflege etwas gelegt hat, wollte ich wissen wie es den Einrichtungen selbst mit den neuen Gesetzen geht und wie es ihrer Meinung nach mit deren Umsetzung voran geht, ob zügig oder langsam, oder auch noch gar nicht.

Integration, Inklusion, Partizipation - Grußworte als wichtige politische Impulse

Es gibt immer wieder Wochenendtage, die vor lauter bezirklicher Festivitäten zu genauer Planung herausfordern. So war es auch am sonnigen Freitag, den 14. Juli, und am Samstag, den 15. Juli. So viele Sommerfeste – und etliche in Tempelhof habe ich dann auch besucht. Und es war eine Freude teilzunehmen am Sommerfest im Übergangswohnheim Marienfelder Allee, am Sommerfest im Georg-Kriedte-Haus, einem Wohnheim für Flüchtlinge, dem Sommerfest im Tiele-Winckler-Haus - beide in Lichtenrade - und anschließend am Kiezfest vor der Kirche auf dem Tempelhofer Feld in Neu-Tempelhof.

  1. 1.    Sommerfest im Übergangswohnheim Marienfelder Allee

Ab 15.00 Uhr füllten sich die Plätze, die mit Kreativständen und einer Hüpfburg, vielen Essens- und Getränkeständen ein neues Gesicht bekamen. Auf der Bühne gestalteten die Kinder wieder ein tolles Programm.

Charité: Verbesserungen für Beschäftigte – CFM wieder in kommunaler Hand

 Gesundheitsversorgung als Daseinsvorsorge ist eine öffentliche Aufgabe. Die Charité Facility Management GmbH (CFM) wird zum 1. Januar 2019 eine 100-prozentige Tochter der Charité und damit vollständig in kommunaler Hand sein. Darüber freue ich mich als ehemalige Zentrale Frauenbeauftragte der Charité sehr und begrüße diese wichtige Entscheidung der rotrotgrünen Landesregierung Berlin.

Schon damals - 2004/2005 - war die Ungleichheit in den Beschäftigungssituationen der „Mutter“ Charité - Universitätsmedizin Berlin und der „Tochter“ CFM dauerhaftes Thema in den Gesprächen mit Personalrat, Unternehmensleitung und Aufsichtsratsmitgliedern. In der Charité Facility Management GmbH (CFM) sind alle nichtmedizinischen sowie nichtpflegerischen Dienstleistungen vereint. Die CFM bewirtschaftet die drei Campus der Charité von der Abfallwirtschaft bis hin zur Zentralsterilisation. Auch als Mitglied des Gesundheitsausschusses im Deutschen Bundestag habe ich den Kontakt zu meinen ehemaligen Kolleg*innen gehalten.

Aktionstag für gute Gesundheit und gute Pflege

Gesundheit darf kein Luxusprodukt sein. Deswegen setzen wir Sozialdemokrat*innen uns für die solidarische paritätische Bürgerversicherung ein. Diese Haltung haben wir Sozialdemokrat*innen im Gesundheitswesen auf unserem berlinweiten Aktionstag am 8. Juli 2017 deutlich gemacht.

Die Arbeitsgemeinschaft der Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG) fuhr mit einem Traditionsbus durch Berlin. Besonders gefreut habe ich mich, dass der Traditionsbus auch Station vor dem Auguste-Viktoria-Klinikum in Friedenau machte. Gemeinsam mit Boris Velter, Bundesvorsitzender der ASG und Dilek Kolat, Friedenauer Abgeordnete und Gesundheitssenatorin warben wir für die Positionen der SPD für eine gute Gesundheit und gute Pflege.

Campus Berufsbildung e.V.: „Die Bundestagswahl am 24. September hat für alle Bedeutung – bitte nehmen Sie also teil!“

Anregend und spannend ist es, die Motivation und den Verlauf der 2006 erfolgten Gründung von Campus Berufsbildung e.V. einmal nachzulesen. Der hier beschriebene Spirit ist auch auf dem in meinem Wahlkreis Tempelhof-Schöneberg liegenden Campus Berlin - Standort Südkreuz zu erspüren. Hier ist ein Ort für soziale Berufe: eine Berufsfachschule für Altenpflege, eine Berufsfachschule für Sozialassistenz, eine Fachschule für Sozialpädagogik, eine Fachschule für Heilerziehungspflege. In enger Kooperation mit der Agentur für Arbeit werden hier in Voll- (36 Monate) bzw. Teilzeit (48 Monate) Altenpfleger*innen und Heilerziehungspfleger*innen, in 24 Monaten Vollzeit staatlich geprüfte Sozialassistent*innen und in Voll- und Teilzeit (36 Monate) Erzieher*innen mit dem Schwerpunkt des Erwerbs von interkulturellen Kompetenzen ausgebildet. Praktika sind integriert.

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