Liebe Frau Rawert,
der noch sehr kalte Februar mit viel Schnee ist nun vorbei und das 3. Quartal endet mit diesem Monat. Viele meiner Freunde warten sehnsüchtig auf eine Antwort von ihrer Wunsch- Universität und können es kaum abwarten. Eine meiner Freundinnen hat mich auf einen Collegetrip mit ihren Eltern eingeladen. Wir saßen ungefähr acht Stunden im Auto, durchquerten Illinois und erreichten schließlich Columbia in Missouri.
Frühsport amerikanisch: Walking in der Shopping-Mall
Unterwegs habe ich den Mississippi gesehen und die Stadt Springfield aus der TV- Serie "The Simpsons".
Liebe Frau Rawert,
nach meinem Ausflug nach New York City ist so weit in Sachen Freizeit nicht viel passiert, denn die Halbjahres- Abschlussprüfungen standen vor der Tür. So musste ich Amerikanische Politikwissenschaften, Anatomie und Trigonometrie lernen, um dann meine Prüfungen zu bestehen.
Diese Prüfungen machen 20 Prozent der Gesamtnote aus und sind deshalb wichtig für mich. Deshalb habe ich die erste Woche eher gelernt, statt viel zu unternehmen.
Amerikanische Schülerinnen und Schüler im Alter von 16- 18 Jahren suchen ab Ende Juli 2009 eine deutsche Gastfamilie. Bis zum Juni 2010 werden sie als neues Familienmitglied in der Familie leben, eine weiterführende Schule besuchen und in die Wirklichkeit Gleichaltriger eintauchen. Die Teilnehmer sind Stipendiaten des „Parlamentarischen Patenschaftsprogramms“, mit dem der Deutsche Bundestag und der Amerikanische Kongress jungen Menschen aus Deutschland und Amerika die Gelegenheit geben, Kultur und Alltagsleben des jeweils anderen Landes vor Ort kennen zu lernen. Kosten für Anreise, Versicherung sowie von der Austauschorganisation geplante Aktivitäten sind durch ein Vollstipendium abgedeckt.
Liebe Frau Rawert,
ich hoffe, Sie sind genauso gut ins neue Jahr gekommen wie ich, denn ich habe Silvester in New York City mit meiner Gastfamilie verbracht. Wir sind am 30. Dezember mit dem Flugzeug gelandet. Ich hatte im Flieger gehofft, schon einen Blick auf die Freiheitsstatue zu erlangen, aber leider hatte ich kein Glück. Mein Gastvater hat wegen seines Jobs viele Kontakte in der Hotelbranche, so dass wir im Grant Hyatt wohnen konnten. Dieses Hotel ist nur vier Blocks entfernt vom Time Square und liegt direkt an der Grant Central Station. Der erste Eindruck war überwältigend: Die Gebäude sind drei Mal so hoch wie in Chicago, und ich kam mir klein wie eine Legofigur vor, außerdem waren wir umringt von lauter gelben Taxen. Mit Hilfe von Stadtplänen und auskunftsfreudigen Bewohnern der Stadt haben wir uns nach dem Auspacken auf den Weg zur 5th Avenue gemacht. Diese Shoppingmeile hat alles was das Herz begehrt: von einem unterirdischen Apple Store bis hin zu Saks Fith Avenue. Da gerade Ferien waren, waren auf den Straßen New Yorks viele Touristen aus der ganzen Welt anzutreffen.