Zu Besuch im Bundestag

Frauenmärz im Reichstag

Die „Ladies only“ Kunst- und Architekturführungen durch den Reichstag sind mittlerweile fester Bestandteil des Frauenmärz-Programms in Tempelhof-Schöneberg. Seit 2010 beteilige ich mich mit zwei eigenen Programmpunkten am Frauenmärz. Dieses Jahr steht der Frauenmärz unter dem Motto „Schlaglichter- Frauen in der Kultur“. So gesehen - passte die Kunst- und Architekturführung am 14. März 2015 im Reichstagsgebäude hervorragend ins Frauenmärz-Programm 2015.

Vietnamesen und Vietnamesinnen: unsichtbar in Berlin?

In Berlin lebten Ende 2013 22.490 Menschen mit vietnamesischem Migrationshintergrund, davon 14.241 vietnamesische und 8.149 eingebürgerte deutsche StaatsbürgerInnen. Viele von ihnen leben in Marzahn-Hellersdorf und Lichtenberg. In der öffentlichen Wahrnehmung tauchen VietnamesInnen nicht als eine mit Problemen belastete bzw. Probleme machende Gruppe auf. Sie sind unauffällig, Sie arbeiten hart. Sie schicken Geld nach Hause und ihre Kinder aufs Gymnasium. Und sie interessieren sich leider wenig für die Gesellschaft, in der sie leben. „Vietnamesen sind sehr anpassungsfähig“, …. „Das ist ihre Stärke, aber auch ihre Schwäche. Sie geben sich sehr leicht auf. Wenn sie aber nicht gerade illegal hier eben, sind es die besten Deutschen.“, so eine Beschreibung in einem Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung mit der Überschrift „Vietnamesen in Deutschland Aus einen unsichtbaren Land“.  Welche der allgemeinen Zuschreibungen - fleißig und leise, und die Kinder sind gut in der Schule - stimmen oder nicht, entzieht sich meiner Kenntnis.

Planspiel „Zukunftsdialog“ 2014 der SPD-Bundestagsfraktion

„Schlagartig wurde es still im Saal 2.200 des Paul-Löbe-Hauses. Viele kannten ihn aus dem Fernsehen, aber als der SPD-Fraktionsvorsitzende Thomas Oppermann dann schließlich durch die Tür kam, war es doch für die meisten Besucherinnen und Besucher ein besonderer Moment, ihn live zu erleben. Oppermann begrüßte die 93 Planspielteilnehmerinnen und -teilnehmer, erzählte, wie es in der richtigen Politik im Bundestag so zugeht und diskutierte mit den „Junggenossen“.“

Aus Tempelhof-Schöneberg, dem Wahlkreis der Bundestagsabgeordneten Mechthild Rawert, hat Anna Maria Nginah am Planspiel teilgenommen. Anna Maria besucht die 10. Klasse der Johanna- Eck-Schule (ehemals 7. ISS) und machte drei Tage lang beim Planspiel „Zukunftsdialog“ der SPD-Bundestagsfraktion mit.

„Demokratie will einladen“

(Erschienen in der Berliner Stimme, 8.11.2014, S. 3, Nr. 22, 64. Jahrgang)

Neues Besucherzentrum am Bundestag geplant

Derzeit ist der Zugang für die BesucherInnen nur über das nach den Terrorwarnungen vor drei Jahren provisorisch errichtete Besucherempfangszentrum an der Westseite des Reichstagsgebäudes möglich. Das soll sich nach dem Willen der Koalitionsfraktionen ändern.

„Kein Parlament in Europa hat so viele Besucherinnen und Besucher wie der Deutsche Bundestag im Reichstagsgebäude“, so die Berliner SPD-Bundestagsabgeordnete Mechthild Rawert. „Darüber bin ich sehr froh, zeigt es doch, dass wir in der Lage sind, Demokratie transparent und bürgernah zu gestalten. Die BesucherInnen kommen aus der ganzen Welt, entsprechend vielsprachig sind auch die Angebote des Besucherdienstes. Den Beteiligten sei herzlich gedankt.“

Kunst und Politik: Das Reichstagsgebäude als Ort der Kunst entdeckt

Das Reichstagsgebäude ist nicht nur Ort der parlamentarischen Demokratie sondern auch ein Ort der Kunst. Gern ermögliche ich BürgerInnen aus meinem Wahlkreis diesen Ort der zeitgenössischen Kunst kennen zu lernen und sich mit der Architektur des von Sir Norman Foster umgestalteten Reichstagsgebäude auseinander zu setzen. Deshalb hatte ich am 12. Juli erneut zur Kunst- und Architekturführung eingeladen. Fachkundige MitarbeiterInnen des Besucherdienst des Deutschen Bundestags stellen in rund 90 Minuten das Kunst- und Architekturkonzept vor.

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